Die Geschichte des Tores

Das Brandenburger Tor steht in Berlin, am Pariser Platz. Dort befindet sich auch das historische Stadtviertel Dorotheenstadt, im Ortsteil Mitte (Bezirk Mitte). Gebaut wurde das Brandenburger Tor ab 1788 bis zum Jahr 1791, nach der Anweisung von König Friedrich Wilhelm II, einem preußischen König. Errichtet wurde es von Carl Gotthard Langhans. Die Sehenswürdigkeit ist inzwischen ein weltbekanntes Wahrzeichen für Deutschland und es ist zu einem nationalen Symbol geworden. Viele Wichtige Ereignisse der Stadt, Deutschlands und Europas Geschichte des 20. Jahrhunderts sind mit diesem Tor verbunden.

Die Bauweise

Die Bauweise der Sehenswürdigkeit ordnet man dem frühklassizistischen Stil zu, architektonisch gehört es zum Typus der Triumphtore. Das Tor besteht aus Natursteinen, welche von der Firma Zeidler & Wimmel errichtet wurden. Das Vorbild des Tores war der Propyläen und der Parthenon-Tempel in Athen. Ganz wie bei Akropolis in Athen ist die mittlere der fünf Durchfahrten der Tore etwas breiter als die Anderen. Geprägt wird das Tor durch sechs Säulen, jede von ihnen ist 15 Meter hoch.

Die Grenze

Früher markierte das Tor die Grenze zwischen Ost-Berlin und West-Berlin, also die Grenze zwischen den Staaten des Warschauer Pakts und der NATO. Bis hin zur deutschen Wiedervereinigung war es ein Symbol für den Kalten Krieg, nach 1990 wurde es dann zu einem Symbol für die Wiedervereinigung in Deutschland und Europa.

Der Mauerfall und die Restaurierung

Genau 28 Jahre nach dem Bau der Mauer, die als Grenze zwischen Osten und Westen gezogen wurde, wurde das Tor am 22. Dezember im Jahr 1989 wieder geöffnet. Vorhandene Sperranlagen wurden entfernt. Etwa 100.000 Menschen waren dabei, als das Tor geöffnet wurde. In der Nacht von Silvester 1989 auf 1990 wurden diverse Teile der Quadriga entwendet und zerstört, sodass die Quadriga demontiert und restauriert werden musste. Inzwischen kostet die jährliche Instandhaltung etwa 200.000 Euro. Die Stiftung für Denkmalschutz sanierte insbesondere den Sandstein des Tors, sodass das Tor nach einer Dauer von 22 Monaten Restaurierung am 3. Oktober 2002 wieder enthüllt werden konnte.

Die Quadriga

Heute sieht man auf dem Brandenburger Tor eine Quadriga, eine römische Göttin die auf einem Wagen steht, welcher von 4 Pferden gezogen wird. Ursprünglich war die Göttin Eirene in dem Wagen, zu dieser Zeit galt das Tor noch als Friedenstor. Doch inzwischen (seit dem Sieg über Napoleon) befindet sich die Göttin Victoria, die Göttin des Sieges, in dem Wagen.

Das Tor Heute

Das Tor wird im Englischen auch Brandenburg Gate genannt und ist inzwischen zu einer Touristenattraktion geworden. Täglich sehen sich sehr viele Menschen das Tor an, machen Fotos und informieren sich über die Geschichte. Es gibt Souvenirs vom Tor, welche man direkt vor Ort kaufen kann. Außerdem ist das Hotel Adlon, welches in direkter Nähe zum Tor liegt, unter den Touristen sehr beliebt. Zum Tag der Deutschen Einheit findet jedes Jahr am 03. Oktober ein Fest am Tor statt, hierbei werden viele Veranstaltungen, Live Musik und Biergärten geboten. Das Tor ist also zu einem berühmten Platz für Touristen geworden, die an der Geschichte interessiert sind und sich auf einen Besuch in der Stadt des Tores freuen.

 

Bilder zum Brandenburger Tor findet Ihr hier.

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