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Willkommen in der Antike: Entdecke das einzigartige Pompejanum in Aschaffenburg

Stell dir vor, du spazierst am malerischen Mainufer in Aschaffenburg, lässt den Blick über das Wasser schweifen und plötzlich bleibst du wie angewurzelt stehen. Dort, auf einem Weinberg-Terrasse hoch über dem Fluss, thront ein Gebäude, das so gar nicht nach Bayern oder Deutschland aussieht. Mit seinen leuchtenden Farben, den Säulen und dem offenen Atrium versetzt es dich direkt in eine andere Zeit, an einen anderen Ort. Du bist nicht mehr in Unterfranken – du stehst vor einer waschechten römischen Villa. Herzlich willkommen im Pompejanum, einem der außergewöhnlichsten Bauwerke, das du hierzulande finden wirst. Es ist kein Schloss im klassischen Sinne, keine Burg mit dicken Mauern, sondern ein wahr gewordener Traum von der Antike, ein faszinierendes Kulturdenkmal und ein absolutes Highlight für jeden, der sich für Geschichte, Architektur und die Schönheit Italiens begeistert.

Dieses Juwel in Aschaffenburg ist weit mehr als nur ein schönes Gebäude. Es ist eine Zeitkapsel, ein lehrreiches Kunstwerk und das Ergebnis der kühnen Vision eines bayerischen Königs. Wenn du neugierig bist, was hinter diesen antiken Mauern steckt, warum ein bayerischer Monarch eine römische Villa an den Main bauen ließ und was dich bei einem Besuch erwartet, dann begleite uns auf dieser ausführlichen Entdeckungsreise. Wir tauchen tief in die Geschichte ein, erkunden jeden Winkel und geben dir alle Tipps, die du für deinen perfekten Ausflug zu dieser einzigartigen Sehenswürdigkeit brauchst.

Eine Reise durch die Zeit: Die unglaubliche Geschichte des Pompejanum

Pompejanum -Aschaffenburg
© Bayerische Schlösserverwaltung, Foto: Maria Scherf/ Andrea Gruber

Um das Pompejanum wirklich zu verstehen, müssen wir eine Reise zurück ins 19. Jahrhundert antreten und einen Mann kennenlernen, dessen Leidenschaft für die klassische Antike keine Grenzen kannte: König Ludwig I. von Bayern. Ohne ihn gäbe es dieses architektonische Wunder am Mainufer nicht.

Die Vision eines Königs: Ludwig I. und seine unsterbliche Liebe zu Italien

Ludwig I. (1786–1868) war nicht einfach nur ein König. Er war ein Philhellene, ein Kunstliebhaber, ein Bauherr mit einer grandiosen Vision für sein Königreich. Schon als Kronprinz verliebte er sich auf seinen Reisen nach Italien unsterblich in die Kunst und Kultur der Antike. Besonders die Ausgrabungen in Pompeji, der römischen Stadt, die 79 n. Chr. beim Ausbruch des Vesuvs verschüttet und im 18. Jahrhundert wiederentdeckt wurde, zogen ihn in ihren Bann. Diese freigelegten Villen, mit ihren farbenprächtigen Wandmalereien, Mosaiken und dem Einblick in den Alltag der Römer, faszinierten ihn zutiefst.

Als König wollte er diese Faszination mit seinen Untertanen teilen. Er wollte nicht nur darüber lesen oder Gemälde betrachten – er wollte die Antike nach Bayern holen, sie erlebbar und begreifbar machen. München verwandelte er mit Bauten wie der Glyptothek, den Propyläen und der Alten Pinakothek in ein „Isar-Athen“. Doch ihm fehlte noch ein entscheidendes Puzzleteil: ein authentisches römisches Wohnhaus. Er träumte davon, ein Gebäude zu errichten, das nicht nur den antiken Stil zitiert, sondern ihn in Perfektion nachbildet. Es sollte kein Wohnsitz für ihn selbst sein, sondern ein Anschauungsobjekt, ein Museum, in dem die Menschen die römische Wohnkultur mit eigenen Augen sehen und studieren konnten. Ein Ort der Bildung und der Inspiration.

Von Pompeji nach Aschaffenburg: Ein architektonisches Meisterwerk entsteht

Die Wahl des Standortes fiel auf Aschaffenburg, das Ludwig liebevoll sein „bayerisches Nizza“ nannte, wegen des milden Klimas und der mediterran anmutenden Landschaft am Main. Hier, direkt neben dem imposanten Schloss Johannisburg, fand er den perfekten Platz auf einer Terrasse mit freiem Blick auf den Fluss – eine Lage, die an die Villen am Golf von Neapel erinnerte.

Mit der Umsetzung beauftragte er seinen Hofarchitekten, den berühmten Friedrich von Gärtner. Gärtner reiste eigens nach Pompeji, um die antiken Villen zu studieren. Als direktes Vorbild für das Pompejanum wählte er die „Casa dei Dioscuri“ (das Haus des Castor und Pollux), eine der prächtigsten und am besten erhaltenen Stadtvillen in Pompeji. Doch Ludwig und Gärtner wollten keine simple 1:1-Kopie. Sie schufen eine idealisierte Rekonstruktion. Alles, was am Original vielleicht durch spätere Umbauten oder Kompromisse nicht perfekt war, wurde in der Aschaffenburger Version korrigiert und zur Vollendung gebracht. Das Pompejanum sollte das Idealbild einer römischen Villa darstellen, so wie sie in ihrer Blütezeit ausgesehen haben könnte.

Zwischen 1840 und 1848 wurde unter Gärtners Leitung gebaut. Es war ein Projekt von unglaublicher Detailverliebtheit. Handwerker und Künstler aus ganz Europa wurden engagiert, um die farbenfrohen Wandmalereien im pompejanischen Stil, die aufwendigen Mosaikböden und die detailreichen Stuckaturen zu erschaffen. Es wurde darauf geachtet, möglichst authentische Materialien und Techniken zu verwenden. Das Ergebnis war atemberaubend: Ein zweistöckiges Gebäude, das sich um zwei Innenhöfe – das Atrium mit seinem Wasserbecken (Impluvium) und das begrünte Viridarium (Gartenhof) – gruppiert. Von außen leuchtete die Fassade in den charakteristischen Farben Pompeji-Rot und Ockergelb.

Glanz, Zerstörung und Wiedergeburt: Ein Schicksal in drei Akten

Nach seiner Fertigstellung wurde das Pompejanum genau das, was Ludwig I. sich erträumt hatte: ein Schauobjekt von internationalem Rang. Besucher konnten durch die Räume wandeln und sich vorstellen, wie wohlhabende Römer einst gelebt hatten. Ausgestattet wurde die Villa mit originalen römischen Kunstwerken sowie hochwertigen Nachbildungen und Möbeln, die nach antiken Vorbildern gefertigt wurden. Es war ein Gesamtkunstwerk, das die Besucher in eine andere Welt entführte.

Doch die glanzvolle Zeit sollte nicht ewig währen. Das 20. Jahrhundert brachte Unheil. Im Zweiten Weltkrieg wurde Aschaffenburg schwer bombardiert. In den letzten Kriegstagen, im März 1945, erlitt auch das Pompejanum verheerende Treffer. Die Dächer brachen ein, Decken und Wände stürzten zusammen, und die kostbaren Wandmalereien wurden größtenteils zerstört. Was von Ludwigs Traum übrig blieb, war eine ausgebrannte, offene Ruine, die schutzlos der Witterung ausgesetzt war. Viele dachten, das einzigartige Bauwerk sei für immer verloren.

Doch der Wille, dieses besondere Kulturdenkmal zu retten, war stärker. Ab den 1960er-Jahren begann die Bayerische Schlösserverwaltung mit der schier unmöglichen Aufgabe des Wiederaufbaus. Es war eine jahrzehntelange, akribische Puzzlearbeit. Anhand von alten Fotografien, Zeichnungen und erhaltenen Fragmenten wurden die Räume, die Fresken und die Mosaike mit größter Sorgfalt und wissenschaftlicher Genauigkeit restauriert oder rekonstruiert. Es war eine der aufwendigsten und anspruchsvollsten Restaurierungsleistungen der deutschen Nachkriegszeit. Erst Mitte der 1990er-Jahre, über 150 Jahre nach seiner ersten Erbauung, erstrahlte das Pompejanum wieder in seinem alten, neuen Glanz und konnte für die Öffentlichkeit wiedereröffnet werden. Diese Geschichte von Zerstörung und Wiederaufbau macht einen Besuch heute umso bewegender. Man spürt in jedem Raum den Respekt und die Mühe, die in die Rettung dieses Erbes geflossen sind.

Willkommen im alten Rom: Dein Rundgang durch die Villa

Pompejanum - Atrium
© Bayerische Schlösserverwaltung, Foto: Florian Schröter

Wenn du heute durch das Eingangsportal des Pompejanum trittst, lässt du die moderne Welt hinter dir. Der Lärm der Stadt verstummt, und du tauchst ein in die Atmosphäre einer eleganten römischen Residenz. Der Aufbau der Villa folgt einem klaren, klassischen Muster, das dir einen faszinierenden Einblick in die römische Lebensweise gibt.

Das Atrium – Das Herz des Hauses

Dein erster Weg führt dich ins Atrium, die zentrale Empfangshalle und das Herzstück des Hauses. Sofort fällt der Blick nach oben zur Deckenöffnung, dem Compluvium. Durch sie fällt nicht nur Licht, sondern auch Regenwasser, das im darunterliegenden Becken, dem Impluvium, gesammelt wurde. Dieses diente nicht nur der Wasserversorgung, sondern auch der Kühlung an heißen Tagen. Die Wände des Atriums sind in kräftigen Farben gehalten und mit mythologischen Szenen bemalt. Um das Atrium herum gruppieren sich verschiedene kleinere Räume, die sogenannten Cubicula.

Prunkvolle Räume und private Gemächer

Vom Atrium aus erkundest du die weiteren Räume. Du findest die typischen Schlafkammern (Cubicula), die für unsere Verhältnisse oft erstaunlich klein und fensterlos waren, aber mit wunderschönen Wandmalereien verziert sind. Die Küche (Culina) gibt einen Einblick, wo die Speisen für die Hausherren zubereitet wurden.

Ein absolutes Highlight ist das Triclinium, der Speisesaal. Hier lagen die Römer bei ihren opulenten Gastmählern auf Speisesofas (Klinen). Stell dir vor, wie hier bei Kerzenschein philosophiert, diskutiert und gefeiert wurde. Die Wandmalereien im Triclinium sind besonders prachtvoll und zeigen oft Szenen aus der Götterwelt oder opulente Stillleben, die den Reichtum der Gastgeber zur Schau stellen sollten.

Ein Tipp für deinen Besuch: Nimm dir Zeit, die Details der Wandmalereien zu betrachten. Es gibt vier sogenannte pompejanische Stile, die sich in ihrer Entwicklung unterscheiden. Im Pompejanum kannst du exzellente Beispiele für diese Maltechniken bewundern, die von einfachen Farbflächen bis hin zu komplexen, illusionistischen Architekturdarstellungen reichen.

Eine Oase der Ruhe: Der Garten (Viridarium)

Pompejanum - Hausgarten
© Bayerische Schlösserverwaltung, Foto: Christa Brand

Hinter dem Atrium öffnet sich die Villa zu einem weiteren Innenhof, dem Viridarium. Dies war der private Garten der Familie, eine grüne Oase der Ruhe. Umgeben von einem Säulengang (Peristyl), war dies der Ort, an dem man sich zurückzog, entspannte und die Natur genoss. Der Garten im Pompejanum ist mit mediterranen Pflanzen wie Zypressen, Feigen und Lorbeer bepflanzt, die das südliche Flair perfekt machen. Im Sommer ist dies ein wunderbar schattiger und friedlicher Ort.

Vom Obergeschoss und den angrenzenden Terrassen aus hast du zudem einen absolut spektakulären Blick über den Main, auf Schloss Johannisburg und die Stadt. Besonders in der Abendsonne ist die Aussicht von hier oben einfach magisch und ein perfektes Fotomotiv.

Meisterwerke unter den Füßen: Die Mosaikböden

Vergiss nicht, auch nach unten zu schauen! Die Böden im Pompejanum sind mit kunstvollen Mosaiken ausgelegt. Einige davon sind aufwendige Rekonstruktionen, doch die Villa beherbergt auch einige wertvolle originale römische Mosaike aus dem 2. und 3. Jahrhundert n. Chr., die als Leihgaben der Staatlichen Antikensammlungen hier ausgestellt sind. Diese filigranen Kunstwerke aus Tausenden kleiner Steinchen (Tesserae) erzählen Geschichten, zeigen geometrische Muster oder bilden Tiere und Fabelwesen ab.

Das Pompejanum heute: Ein lebendiges Kulturdenkmal

Heute ist das Pompejanum weit mehr als nur die Erfüllung eines königlichen Traums. Es ist ein lebendiger Ort der Kultur und ein zentraler Anziehungspunkt für Touristen in der Region Aschaffenburg. Es fungiert als Zweigmuseum der Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek München und beherbergt eine hochkarätige Ausstellung originaler römischer Kunstwerke. So siehst du nicht nur die Hülle einer römischen Villa, sondern kannst auch die Kunst und das Handwerk bewundern, die einst solche Häuser schmückten. Es finden regelmäßig Sonderausstellungen und Veranstaltungen statt, die das antike Rom zum Leben erwecken.

Hüterin der bayerischen Schätze: Die Bayerische Schlösserverwaltung

Verwaltet wird dieses einzigartige Kulturdenkmal von der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, besser bekannt als die Bayerische Schlösserverwaltung. Diese Institution kümmert sich um die Pflege und den Erhalt der bedeutendsten historischen Bau- und Kunstdenkmäler in Bayern. Wenn du vom Pompejanum begeistert bist, solltest du dir auch einige der anderen Schätze ansehen, die von dieser Stiftung betreut werden. Dazu gehören weltberühmte Attraktionen wie:

  • Schloss Neuschwanstein, das Märchenschloss von König Ludwig II.
  • Die Residenz Würzburg mit dem atemberaubenden Treppenhaus von Balthasar Neumann.
  • Schloss Nymphenburg in München, die Sommerresidenz der bayerischen Kurfürsten und Könige.
  • Die Schlösser Herrenchiemsee und Linderhof, weitere Prachtbauten von Ludwig II.
  • Die Walhalla bei Regensburg, ein von Ludwig I. in Auftrag gegebener Ehrentempel.
  • Die Befreiungshalle in Kelheim, ebenfalls ein Denkmal von Ludwig I.
  • Die Kaiserburg Nürnberg, eine der bedeutendsten Kaiserpfalzen des Mittelalters.
  • Die Münchner Residenz, das größte Innenstadtschloss Deutschlands.
  • Die Burg zu Burghausen, die längste Burganlage der Welt.
  • Schloss und Park Veitshöchheim mit seinem wundervollen Rokokogarten.

Diese Orte sind allesamt Zeugen der reichen Geschichte und Kultur von Deutschland und definitiv einen Besuch wert. Entdecke noch mehr dieser magischen Orte auf unserer Übersichtsseite für Schlösser und Gärten.

Dein perfekter Ausflug zum Pompejanum: Planung und Tipps

Hast du Lust bekommen, diese römische Villa selbst zu erkunden? Perfekt! Damit dein Besuch in Aschaffenburg reibungslos verläuft, haben wir hier alle wichtigen Informationen und ein paar persönliche Tipps für dich zusammengestellt.

Anfahrt und Erreichbarkeit – So kommst du hin

Das Pompejanum ist zentral in Aschaffenburg gelegen und sehr gut zu erreichen.

  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Aschaffenburg Hauptbahnhof ist hervorragend an das deutsche Bahnnetz angebunden. Vom Bahnhof aus ist es ein malerischer Spaziergang von etwa 15-20 Minuten durch die Stadt und entlang des Mainufers bis zum Pompejanum. Alternativ kannst du auch einen der Stadtbusse nehmen, die in der Nähe des Schlosses halten.
  • Mit dem Auto: Aschaffenburg ist über die A3 gut erreichbar. In der Innenstadt gibt es mehrere Parkhäuser, zum Beispiel die Tiefgarage Stadthalle oder das Parkhaus Luitpoldstraße. Von dort aus sind es nur wenige Gehminuten. Direkt am Pompejanum gibt es keine Parkplätze.
  • Mit dem Fahrrad oder zu Fuß: Wenn du bereits in der Stadt bist, ist der Weg zum Pompejanum ein Erlebnis für sich. Der Spaziergang durch den Schlossgarten oder entlang der Mainpromenade ist wunderschön und bietet immer wieder tolle Ausblicke auf die Villa und das Schloss Johannisburg.

Gut zu wissen: Öffnungszeiten und Eintritt

Das Pompejanum ist eine saisonale Sehenswürdigkeit und in der Regel von April bis Mitte Oktober geöffnet. In den Wintermonaten ist es geschlossen. Da sich Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern können, empfehlen wir dir dringend, vor deinem Besuch einen Blick auf die offizielle Webseite der Bayerischen Schlösserverwaltung für die Schlösser Aschaffenburg zu werfen. Dort findest du immer die aktuellsten und verlässlichsten Informationen.

Insider-Tipps für deinen Besuch

  1. Die beste Zeit für Fotos: Das Licht am späten Nachmittag, in der sogenannten „goldenen Stunde“, taucht das Pompejanum in warme Farben und sorgt für besonders stimmungsvolle Fotos. Die Aussicht von den oberen Terrassen über den Main ist dann einfach unschlagbar.
  2. Kombiniere deinen Besuch: Das Pompejanum liegt direkt neben dem prächtigen Renaissanceschloss Johannisburg. Plane unbedingt genug Zeit ein, um beide Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Ein Kombiticket ist oft günstiger.
  3. Genieße die Ruhe im Garten: Nimm dir einen Moment Zeit, um im Viridarium oder auf den Weinbergterrassen zu verweilen. Es ist ein herrlich friedlicher Ort, um die besondere Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.
  4. Achte auf die Details: Die Faszination des Pompejanum liegt im Detail. Betrachte die feinen Pinselstriche der Wandmalereien, die kleinen Steinchen der Mosaike und die kunstvollen Verzierungen der Decken.

Rund um die römische Villa: Entdecke Aschaffenburg

Ein Besuch im Pompejanum lässt sich wunderbar zu einem ganzen Tagesausflug ausbauen. Aschaffenburg hat noch so viel mehr zu bieten!

Ein Tag in Aschaffenburg – Ein Tourenvorschlag

Wie wäre es mit diesem Plan für einen unvergesslichen Tag?

  1. Morgens (ca. 2-3 Stunden): Starte deinen Tag am Pompejanum. Tauche in die Welt der Römer ein und genieße die fantastische Aussicht.
  2. Später Vormittag (ca. 2 Stunden): Schlendere hinüber zum mächtigen Schloss Johannisburg. Erkunde das Schlossmuseum, die Hofbibliothek und die weltweit größte Sammlung von Korkmodellen antiker römischer Bauten – eine perfekte Ergänzung zum Pompejanum!
  3. Mittagspause: Suche dir ein nettes Café oder Restaurant in der Aschaffenburger Altstadt. Die kleinen Gassen mit den Fachwerkhäusern versprühen einen ganz eigenen Charme.
  4. Nachmittags (ca. 2-3 Stunden): Mache einen ausgedehnten Spaziergang zum Park Schönbusch. Dieser Landschaftsgarten aus dem 18. Jahrhundert ist einer der ältesten und schönsten in Deutschland. Mit seinem kleinen Schloss, den Seen, Brücken und verschlungenen Wegen ist er der perfekte Ort, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

So verbindest du Kultur, Geschichte und Natur zu einem perfekten Ausflugsziel-Erlebnis.

Warum das Pompejanum einzigartig ist – Die Highlights auf einen Blick

Pompejanum - Main
© Bayerische Schlösserverwaltung, Foto: Christa Brand

Was macht diese Attraktion so besonders, dass du sie unbedingt gesehen haben musst? Fassen wir es noch einmal zusammen:

  • Die perfekte Illusion: Es ist die wissenschaftlich exakte und idealisierte Rekonstruktion einer römischen Villa, die dich wie kein anderes Gebäude in Deutschland in die Zeit der Antike versetzt.
  • Der Traum eines Königs: Es ist die materialisierte Leidenschaft von König Ludwig I. für die Antike, ein Denkmal seiner Vision, Kunst und Bildung für das Volk zugänglich zu machen.
  • Die spektakuläre Lage: Hoch über dem Main gelegen, bietet das Pompejanum eine malerische Kulisse und eine atemberaubende Aussicht, die südländisches Flair vermittelt.
  • Die Symbiose aus Kulturen: Hier trifft römische Architektur auf eine fränkische Flusslandschaft und bayerische Geschichte – eine faszinierende und einzigartige Kombination.
  • Ein Phönix aus der Asche: Die bewegende Geschichte von fast vollständiger Zerstörung im Krieg und dem jahrzehntelangen, liebevollen Wiederaufbau macht das Pompejanum zu einem Symbol für den unschätzbaren Wert von Kulturerbe.

Deine Meinung zählt! Teile deine Erfahrung auf Guidenex

Warst du schon im Pompejanum? Hast du durch das Atrium geschlendert, die Farben der Fresken bewundert und den Blick über den Main genossen? Dann teile deine Erlebnisse mit der Community! Guidenex liebt Bewertungen und freut sich riesig, wenn du deine persönlichen Eindrücke und Tipps hier hinterlässt. Deine Erfahrung hilft anderen dabei, ihren perfekten Ausflug zu planen.

Guidenex ist deine Plattform für verlässliche Informationen aus erster Hand. Wir stellen dir kostenlos nützliche Daten und Erfahrungsberichte zu unzähligen Orten zur Verfügung – von faszinierenden Sehenswürdigkeiten und Museen wie dem Pompejanum über Schulen, Kindergärten und Bürgerämter bis hin zu lokalen Unternehmen oder sogar Feuerwehren. Dein Beitrag macht Guidenex jeden Tag ein Stückchen besser. Also, worauf wartest du? Schreib uns deine Bewertung!

Fazit: Ein unvergessliches Stück Italien in Deutschland

Das Pompejanum in Aschaffenburg ist mehr als nur ein Museum oder ein historisches Gebäude. Es ist ein Ort, der die Fantasie anregt, der uns von fernen Zeiten und Orten träumen lässt und der die Geschichte auf eine unglaublich lebendige Weise erzählt. Es ist ein Ausflugsziel, das Bildung, Schönheit und eine einzigartige Atmosphäre vereint. Die Vision von König Ludwig I., ein Stück Pompeji an den Main zu bringen, ist ein Geschenk, das uns bis heute begeistert und fasziniert.

Wenn du also das nächste Mal auf der Suche nach einem besonderen Ort bist, der dich überrascht und inspiriert, dann mach dich auf den Weg nach Aschaffenburg. Entdecke dieses architektonische Juwel, wandle auf den Spuren der Römer und erlebe ein Stück Italien mitten in Deutschland. Du wirst es nicht bereuen.

Und wenn du wieder zurück bist, voller Eindrücke von Mosaiken, Wandmalereien und dem mediterranen Flair, dann denk daran, deine Erlebnisse auf Guidenex zu teilen. Wir freuen uns darauf, von deiner Reise in die Antike zu lesen!

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  • Jan Feder
    Jan Feder
    in der letzten Woche

  • Nadine
    Nadine
    in der letzten Woche

    Sehr schön und interessant. Nicht besonders groß, man sollte ca. 45 min einplanen. Es gibt viele römische Relikte und ausführliche Infotafeln. Auf jeden Fall sehenswert. Könnte mir aber vorstellen, dass es am Wochenende voll werden kann.

  • Kerstin Eitel
    Kerstin Eitel
    in der letzten Woche

  • Lavinia Urbaniak
    Lavinia Urbaniak
    in der letzten Woche

    Der Ausblick ist toll, bei schönem Wetter sehr zu empfehlen. Das Pompejanum an sich hat uns nicht überzeugt, dies mag aber auch an der überaus schroffen Umfangsform der Angestellten liegen.

  • Manuel Eitel
    Manuel Eitel
    in der letzten Woche

    Durch das Ehrenamt hab ich eintritt frei bekommen, der Besuch war interessant und anschauenswehrt.

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