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Ein Wahrzeichen für Berlin und das gesamte Land

Das Brandenburger Tor ist nicht nur eines der Wahrzeichen der Hauptstadt, sondern der gesamten Bundesrepublik Deutschland. Dafür gibt es vielzählige historische Gründe. Besonders verbunden ist es mit der Mauer, die Ost und West einstmals teilte. Aber auch in der dunkelsten Stunde deutscher Geschichte spielte es eine große Rolle. Es befindet es sich am Pariser Platz und ist oft Treffpunkt für Demonstrationen, Feierlichkeiten und Großereignisse. Über dies ist das Brandenburger Tor auch eines der schönsten Beispiele für deutschen Klassizismus.

Das heutige Brandenburger Tor entsteht vor über 300 Jahren

In den Jahren 1789 bis 1793, also zur Zeit der Französischen Revolution, lies der preußische König Friedrich Wilhelm II. ein Triumphtor errichten, welches den Abschluss der Prachtallee Unter den Linden darstellte. Carl Gotthard Langhans entwarf die Pläne und orientierte sich dabei an der Akropolis in Athen. Daher zählt der Sandsteinbau heute zu einem der ersten Werke des Frühklassizismuses.

Das Gebäudeensemble besteht nicht nur aus dem Haupttor, sondern auch aus zwei Flügelgebäuden, die nicht nur einen Übergang zur weiteren Bebauung darstellen, sondern auch die Funktion eines Ehrenhofs haben. Insgesamt war die Absicht, den Bürgern Berlins die absolutistische Herrschaft ihres Königs zu demonstrieren und den siegreichen Frieden zu zeigen, den dieser König ihnen gebracht hatte. Zwei Merkmale weisen darauf besonders hin. Zum einen die Tatsache, dass die Ausrichtung des Tores ins Stadtinnere zeigt und nicht etwa zu Neuankömmlingen nach außen. Und zum Zweiten sollte der Name ursprünglich Friedenstor lauten, um zu verdeutlichen, dass der Friedrich Wilhelm II. Nur das Bündnis mit den Niederlanden und Großbritannien eine friedenssichernde Vormachtstellung in Europa eingenommen hatte. Auch die Quadriga, die Abbildung einer Siegesgöttin, wacht von der Krone des Tores aus über die Stadt.

Das Brandenburger Tor im Wandel der Geschichte

Allein die Skulptur der Quadriga bietet viel zur preußisch-deutschen Geschichte. Franzosen und Deutsche, die lange Zeit verfeindet waren, erbeuteten das Kunstwerk gegenseitig. Zunächst war es Napoleon, der 1806 siegreich durch das Triumphtor schritt und die Quadriga als Kunstschatz für sein Museum (heute Louvre) mitnehmen ließ. Doch schon 1814 besiegten die Preußen Frankreich und marschierten in Paris ein. So gelangte die Quadriga wieder zurück nach Berlin.

Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten kam dem Tor wieder eine Bedeutung von Weltrang zu. Am 30. Januar 1933 feierten die Nazis mit einem Fackelzug die Niederlage der Demokratie, in dem sie mehrmals durch das Tor marschierten. Diese Bilder haben sich symbolisch in das kollektive Gedächtnis der Deutschen eingebrannt. Auch der folgende Weltkrieg hinterließ Spuren, da eine Säule des Tores zerschossen wurde und von der originalen Quadriga lediglich der Kopf eines Pferdes übrig blieb, der heute im Märkischen Museum ausgestellt ist.

Im geteilten Deutschland verlief die Berliner Mauer direkt vor dem Tor, sodass es für die Zivilbevölkerung beider Staaten nicht zu erreichen war. Die politische Bedeutung wird auch im Weizsäckerzitat „Solange das Brandenburger Tor geschlossen ist, ist die Deutsche Frage offen.“ deutlich. Erst mit dem Mauerfall wurde das Brandenburger Tor wieder zu einem der zentralen Punkte Berlin und Deutschlands. Seither ist es auch eine touristische Hauptattraktion der Hauptstadt.

Der Pariser Platz als die Top-Adresse des vereinten Berlins

Der Pariser Platz hinter dem Tor gilt als Berlins „gute Stube“. Hier befinden sich die Botschaften Frankreichs und der USA sowie das bekannte Nobelhotel Adlon Kempinski. Das Haus Liebermann und das Haus Sommer sorgen für weitere Highlights. Praktisch für alle Touristen ist außerdem, dass im Seitenflügel des Brandenburger Tors die Berlin Tourist Info ihren Sitz hat. Hier kann man einerseits Hotels und Veranstaltungstickets buchen und andererseits qualifizierte Informationen über Berlin erhalten.

Sowohl auf dem Pariser Platz als auch auf der anderen Seite des Brandenburger Tors (Platz des 18. März, Straße des 17. Juni) finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Hier kann man zusammen mit Tausenden anderen Bürgern die größte Silvesterparty des Landes feiern oder die Fußballspiele der Nationalmannschaft im Rahmen einer Weltmeisterschaft begleiten. Auch Demonstrationen, Kirchentage und Auftritte internationaler Politiker finden häufig an diesem Platz statt.

Sehenswürdigkeiten in der Nähe des Brandenburger Tors

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