Berliner Dom

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Am Lustgarten, 10178 Berlin

GPS

52.51909518615, 13.401099908737


Öffnungszeiten

Montag

11:00 bis 18:00

Dienstag

11:00 bis 18:00

Mittwoch

11:00 bis 18:00

Donnerstag

11:00 bis 18:00

Freitag

11:00 bis 18:00

Samstag

10:00 bis 16:00

Sonntag

12:00 bis 16:00

Der Berliner Dom ist die größte Kirche Berlins. Er ragt weithin sichtbar auf dem nördlichen Teil der Museumsinsel in Berlin Mitte über die umgebenden Bauten hinaus. Mit etwa 1650 Sitzplätzen zählt er zu den größten evangelischen Kirchen in Deutschland. Der Dom ist für Besichtigungen geöffnet, aber dient auch weiterhin als Raum für Gottesdienste, Andachten und Konzerte. Der Dom wird ebenfalls häufig für große festliche Gottesdienste bei Staatsakten und wichtigen politischen Ereignissen genutzt.

Um Menschen einen Rückzugsort für Stille und Gebet zu gewähren, verfügt er über einen gesonderten Raum der Stille, in den man sich während der Besichtigungszeiten zurückziehen kann. In der Krypta des Doms befindet sich die Hohenzollern Gruft. Sie gehört zu den bedeutendsten dynastischen Grablegen in ganz Europa. Dort finden sich 94 Särge und Grabmäler. Das älteste Grabmal stammt aus dem Jahre 1536.

Die Geschichte des Berliner Doms

Die Geschichte des Doms reicht bis ins Jahr 1465. Die Sankt-Erasmus-Kapelle im kurfürstlichen Schloss wurde zum Kollegiatsstift erhoben und damit zur Domkirche.
Im Zuge der Reformation wurde der Dom dann 1539 zu einer lutherischen Kirche und 1613 mit Übertritt des damaligen Kurfürsten zum Calvinismus eine reformierte Kirche.
In den Jahren 1747 bis 1750 gab Friedrich der Große einen Neubau in Auftrag. Dieser wurde von Johann Boumann in barockem Stil errichtet und anlässlich der Kirchenunion zwischen Reformierten udn Lutheranern durch Karl Friedrich Schinkel in klassizistischem Stil umgebaut.

Bereits wenige Jahre später legte Schinkel Entwürfe zum Neubau des Doms vor. Im Jahre 1843 wurde mit dem Bau einer fünfschiffigen Basilika begonnen. Diese Arbeiten wurden jedoch fünf Jahre später wieder eingestellt.

Durch König Wilhelm I. wurde die Planung eines Neubaus wieder vorangetrieben. Es erfolgte 1867 eine Ausschreibung, aber keiner der eingereichten Entwürfe wurden als geeignet empfunden. Im Jahr 1888 wurde ein überarbeiteter Entwurf von Julius Carl Raschdorff akzeptiert und von Wilhelm II. genehmigt.

1893 begann der Bau nach Abbruch der alten Domkirche. 1905 wurde nach mehr als zehnjähriger Bauzeit der Zentralbau eingeweiht. Er war im Stil einer barock beeinflussten italienischen Hochrenaissance gebaut.

Die Domkuppel ragte, flankiert von vier Ecktürmen, 114 Meter hoch. Geschmückt war der Dom an der Außenfassade und im Innern mit zahlreichen neutestamentlichen und kirchenreformatorischen Bildern.

Bei Luftangriffen während des zweiten Weltkriegs wurde der Dom massiv beschädigt. Die Wiederherstellung ging nur schleppend voran. 1948 waren erstmals nach Kriegsende die Glocken wieder zu hören und 1953 wurde eine Notbedachung über der Domkuppel errichtet. In dieser Zeit fanden die Gottesdienste im Bereich der Gruft unter der Denkmalskirche statt.

1975 begann der Wiederaufbau des Berliner Dom. Zunächst einmal wurden die Denkmalskirche an der Nordseite und die Kaiserliche Unterfahrt an der Südseite des Doms abgerissen. Seit 1980 konnte dann die restaurierte Tauf- und Traukirche wieder genutzt werden. Die Außenarbeiten wurden zum größten Teil 1983 abgeschlossen. Allerdings war es notwendig, den Kuppelbereich gravierend zu verändern. Nach dem Außenbereich begannen die Arbeiten im Innern des Doms. 1993 konnte dann die Wiederöffnung der Predigtkirche mit einem feierlichen Gottesdienst begangen werden.

Es waren aber noch Arbeiten an den Glasfenstern im Altarraum und dem Mosaikgemälde im Kuppelraum notwendig. Im Jahre 2002 wurden diese Arbeiten fertiggestellt.
Die restaurierte Hohenzollerngruft ist seit 1999 wieder für Besichtigungen geöffnet.

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