Gemäldegalerie

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Die Gemäldegalerie am Kulturforum gehört mit ihrer überragenden Sammlung europäischer Malerei zu den bedeutendsten Sammlungen Europas überhaupt. Seit 1997 befindet sie sich am Potsdamer Platz, ist aber schon viel älter. Ihre Anfänge gehen bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück.

Ein ganz moderner Gedanke: Bildung für alle

Die Gemäldegalerie gehört zu den Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Damit ist bereits ein wichtiges Stichwort über die Anfänge genannt: Preußen. Nicht nur soldatische Tradition und Verwaltungswesen haben dort ihren Ursprung, sondern auch Reformen und der Gedanke an Bildung für alle. So entstand dieses Museum als ein Ort, an dem sich jeder über die Geschichte der europäischen Malerei informieren kann. Mit dem ersten Musemsbau, dem von Karl Friedrich Schinkel errichteten Alten Museum, erhielt dieser Gedanke in Form einer an einen antiken Tempel angelehnten Architektur eine angemessene Gestalt. Im Jahr 1830 wurde es eröffnet.

Ein moderner Bau für die Geschichte der Malerei

Die heutige Sammlung am Kulturforum befindet sich in einem ganz modernen Bau, der von den Architekten Hilmer & Sattler und Albrecht errichtet und 1998 bezogen wurde. Geordnet nach Schulen und Epochen, bildet die Gemäldegalerie nach ihrer Wiedervereinigung nach dem Mauerfall eine lehrreiche Schau aller wichtigen Strömungen und Künstler der europäischen Malerei. Unter Schulen versteht man die Regionen, in denen die Bilder entstanden sind. So ist die Sammlung vor der zeitlichen Einteilung zunächst regional geordnet: Italien und Spanien bilden die südlichen, Niederlande und Deutschland die nördlichen Schulen. Dazu ist der Gemäldebestand chronologisch geordnet. Sie folgt also dem Ablauf der Geschichte und ihrer Epochen: Mittelalter, Frühe Neuzeit, Renaissance, Barock und Klassizismus, um die wichtigsten Stilepochen zu nennen.

Den Augen ein Schmaus: Farben und Geschichten

Viele der Besucher der Gemäldegalerie kennen und lieben “ihre” Bilder. Auch Besucher, die zum ersten Mal in dieses berühmte Museum kommen, erfreuen sich an den Farben und den Geschichten, welche die Bilder erzählen. Während im Mittelalter und der Frühen Neuzeit der Kirchenraum und verwandte Aufgaben das Hauptbetätigungsfeld der Künstler ist, wandten sie sich seit der Renaissance wieder der antiken Mythologie, Allegorien oder der Historienmalerei zu. Letztere meint Bilder, die sich mit historischen Ereignissen oder religiösen Themen auseinandersetzen.

Liebe und Romantik, List und Intrige

Die Kunst ist immer die Welt. Nichts, was den Menschen ausmacht, findet sich nicht ebenso in der Kunst. Die Geschichten, welche die Bilder erzählen, sind immer auch Bilder vom Menschen und erzählen von seinem Glück und Leid. Deshalb macht es so viel Spaß, die Gemälde zu betrachten. Heute finden sich 1.500 Bilder auf 2.200 Meter Hängefläche – ganz klar zu viel für einen einzigen Besuch. Einmal ist keinmal und es lohnt sich, immer wiederzukommen, so wie es viele Berliner bereits tun.

Raffael, Michelangelo, Caravaggio, Rembrandt, Rubens und Tizian

Man kann sich treiben lassen und dem folgen, was das Auge anzieht. Oder man kann sich thematisch eine der Schulen und Epochen vornehmen und sich darauf konzentrieren. Zu erwähnen ist zweifellos die Sammlung der altniederländischen Malerei, denn da besitzt dieses Museum die weltweit bedeutendste Sammlung. Außerdem besitzt sie eine bedeutende Sammlung früher italienischer Malerei. Die italienische Renaissance spielt hier also eine ganz entscheidende Rolle. Sicher ist: Man muss nicht nach London, Wien, Madrid, New York oder Rom fliegen, um die großen Künstler der Weltkunst zu sehen. In Berlin findet man sie gleich vor der Haustür.

Privatinitiative und Privatsammlern sei Dank

Man sollte nicht vergessen, dass dieser einzigartige Reichtum, über den die Bürger sich heute freuen können, einzelnen Personen, ihrer Initiative und ihrer Großzügigkeit zu verdanken ist: etwa Gustav Friedrich Waagen, den Gebrüdern Boisserée, Edward Solly oder James Simon.

Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Gemäldegalerie
  • Kupferstichkabinett
  • Kunstgewerbemuseum
  • St. Matthäus Kirche
  • Neue Nationalgalerie
  • Gedenkstätte Deutscher Widerstand

 

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