Schloss Sanssouci

mit den berühmten Weinbergterrassen

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Schloss Sanssouci Maulbeerallee 14469 Potsdam

GPS

52.4042017, 13.0384999

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Mittwoch

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Sonntag

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Bitte beachten Sie, dass die Öffnungszeiten in der Wintersaison vom 01.11. bis 31.03. – 1 Stunde kürzer sind. Öffnungszeiten10:00 – 16:30

Schloss Sanssouci, das „preußische Versailles“, war der Rückzugsort des legendären Preußenkönigs Friedrich II. Als Teil des UNESCO-Welterbes ist der inmitten einer weitläufigen Parkanlage gelegene Prunkbau ein Anziehungspunkt für Besucherinnen und Besucher aus aller Welt.

Schloss Sanssouci – ein Traum von Sorglosigkeit

Seit dem 17. Jahrhundert war Potsdam in Brandenburg neben Berlin die wichtigste Residenzstadt der preußischen Monarchen. Der berühmteste unter ihnen, Friedrich II. – ehrfürchtig „der Große“, liebevoll „der alte Fritz“ genannt –, verkörpert wie kein zweiter den Aufstieg Preußens zur europäischen Großmacht. Dass er nicht nur ein begnadeter Kriegsherr war, sondern auch ein Freund der Künste und der Architektur, stellte Friedrich 1745 unter Beweis, als er die Errichtung von Schloss und Park Sanssouci auf einem Hügel westlich von Potsdam verfügte. In den Sommermonaten, wenn es in der Stadt heiß und stickig wurde, wollte er sich in das Lustschloss zurückziehen und dort völlig „sans souci“, ohne Sorge, sein. Wenngleich er mit Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff einen der bedeutendsten Baumeister seiner Zeit beauftragte, ließ es sich der König nicht nehmen, durch Skizzen und detaillierte Vorgaben auf sein Herzensprojekt Einfluss zu nehmen – nicht immer zur Freude des Architekten. Vor Friedrichs innerem Auge nahmen die bekannten Weinbergterrassen und der eingeschossige Zweiflügelbau Gestalt an, die in nur zwei Jahren Bauzeit entstanden.

Trotz der eindrucksvollen Lage inmitten eines Weinbergs nimmt sich das Schloss, verglichen etwa mit Versailles, recht bescheiden aus; Friedrich war kein Freund von übertriebenem Prunk. Aber auch die Zeiten hatten sich geändert: Das Rokoko hatte die schwülstige Schwere des Barock durch zarte und verspielte Formen ersetzt und spiegelte damit die Unbeschwertheit und Sorglosigkeit wider, die Friedrich in Schloss Sanssouci zu finden suchte.
Die prächtig und komfortabel ausgestatteten Innenräume geben einen Einblick in das Privatleben des kunstsinnigen Königs. In den Laubengängen führte er angeregte Gespräche mit dem französischen Philosophen Voltaire, im Konzertsaal unterhielt er seine Gäste mit Flötenspiel, das Audienzzimmer wurde für die berühmten Tafelrunden genutzt.

Park Sanssouci – Flanieren und Entdecken

Der das Schloss umgebende Zier- und Nutzgarten mit seinen Brunnen, Alleen und Statuen antiker Götter und Helden ist die größte Parkanlage Brandenburgs. Er bietet Raum für die zahlreichen Nebengebäude, die es zu entdecken gibt, darunter die Gemäldegalerie, das reizvolle Chinesische Teehaus und der Freundschaftstempel, der als Reminiszenz an Friedrichs Lieblingsschwester Wilhelmine entstand. Auf einer fernen Anhöhe sind künstlich angelegte Ruinen im römischen Stil zu erahnen – Friedrich holte die von ihm verehrte Antike nach Potsdam. Älter als das Schloss ist die bekannte Bockwindmühle, die auf Friedrichs Wunsch erhalten blieb, da sie dem Park eine Zierde sei. Die Zänkereien des Königs mit dem störrischen Müller sind Stoff zahlreicher Anekdoten. Am westlichen Ende des Parks von Sanssouci erhebt sich das eindrucksvolle Neue Palais, das bis 1769 als repräsentatives Gegenstück zum Lustschloss Sanssouci entstand.
Im Park Sanssouci befindet sich auch die Stelle, an der Friedrich II. neben seinen Hunden die letzte Ruhe finden wollte – ein Wunsch, der, nach vielen Wirren, erst 1991 erfüllt werden konnte. Heute liegt „der alte Fritz“ unter einer schlichten Grabplatte, auf der Besucher Kartoffeln ablegen, die nahrhafte Knolle, der Friedrich in seinem Königreich zum Durchbruch verhalf.

Von der Privatresidenz zum UNESCO-Welterbe

Nachdem die Nachfolger Friedrichs das Schloss instand gesetzt und erweitert hatten, wurde es bereits 1927 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Luftangriffe des Zweiten Weltkriegs überstand Schloss Sanssouci ohne größere Schäden, die Inneneinrichtung ist weitgehend im Originalzustand erhalten. Im Jahr 1990 wurde die herausragende architektonische und kulturgeschichtliche Bedeutung des Schlosses Sanssouci auch von der UNESCO anerkannt: Neben weiteren Schlössern in Berlin, Potsdam und Brandenburg bekam die gesamte Anlage den Status eines UNESCO-Welterbes verliehen. Nicht zuletzt durch die Öffnung des „Eisernen Vorhangs“ erfreut sich Friedrichs Refugium seither wachsender Beliebtheit bei Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt.

Sehenswürdigkeiten in der Nähe des Schloss Sanssouci
  • Holländischer Garten
  • Tritonenbrücke
  • Sizilianischer Garten
  • Nordischer Garten

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