Wenn du in Berlin unterwegs bist, wirst du unweigerlich an einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbeikommen: der imposanten, goldglänzenden Siegessäule im großen Tiergarten. Für uns bei Guidenex ist sie ein echtes Wahrzeichen und ein Muss für jeden Berlin-Besucher.
Wir nehmen dich mit auf eine spannende Reise durch ihre Geschichte, erzählen dir, was sie erlebt hat, welche Bedeutung sie für Berlin hat und warum du sie unbedingt besuchen solltest.
Die Siegessäule wurde zwischen 1864 und 1873 von dem Architekten Heinrich Strack erbaut – damals noch auf dem Platz der Republik, nahe dem heutigen Reichstagsgebäude. Ursprünglich als Denkmal für den Sieg Preußens im Deutsch-Dänischen Krieg gedacht, wurde sie bald zum Symbol für die Einigung Deutschlands.
Während des Baus kamen zwei weitere Kriege hinzu: der Deutsche Krieg 1866 und der Deutsch-Französische Krieg 1870/71. Deshalb wurde die Säule auf vier Säulentrommeln erweitert, die die jeweiligen Kriege repräsentieren.
Der Sockel ist mit vier beeindruckenden Bronzereliefs verziert, die die Einigungskriege bildlich erzählen. Diese Reliefs wurden von renommierten Berliner Bildhauern geschaffen und zeigen Szenen wie den Marsch der siegreichen Soldaten. Nachdem sie im Zweiten Weltkrieg entfernt und nach Paris gebracht wurden, kehrten sie 1987 wieder zurück und schmücken seitdem wieder die Säule.
Die vier Säulentrommeln bestehen aus poliertem rotem Granit, der im Sonnenlicht beeindruckend funkelt. Das Besondere sind die kannelierten (gerillten) Säulen, in deren Vertiefungen echte vergoldete Kanonenrohre stecken – Überbleibsel aus den gewonnenen Kriegen. Sie sind ein kraftvolles Symbol, das Geschichte zum Anfassen macht.
Die goldene Viktoria auf der Spitze wurde vom Bildhauer Friedrich Drake entworfen und ist mit 8,3 Metern Höhe und 35 Tonnen Gewicht eine echte Erscheinung. Ihre Oberfläche besteht aus Bronze, die mehrfach vergoldet wurde, zuletzt 2011. Der Lorbeerkranz und das Eiserne Kreuz in ihren Händen stehen für Triumph und Ehre.
1938/39 wurde die Säule auf den Großen Stern versetzt und bekam ein viertes Segment für den Ersten Weltkrieg dazu. Dieses wurde mit goldenen Girlanden verziert.
Die Siegessäule ist für Berlin mehr als ein Denkmal: Sie steht für Zusammenhalt, Freiheit und Geschichte. Sie begleitet die Stadt durch Höhen und Tiefen und ist für viele Berliner ein Symbol des Stolzes.
Für dich als Besucher ist die Siegessäule ein lebendiges Stück Berliner Geschichte, das du anfassen, erleben und von oben sehen kannst – eine Sehenswürdigkeit, die Geschichte fühlbar macht.
Die Siegessäule diente oft als Kulisse für Filme, Serien und Musikvideos. Beispiele:
Auch Künstler wie Joseph Beuys oder Ai Weiwei beziehen sich in ihren Werken auf die Bedeutung von Monumenten wie der Siegessäule.
Wir bei Guidenex empfehlen dir folgende Wege:
Rund um die Siegessäule erwartet dich nicht nur das beeindruckende Denkmal selbst, sondern auch ein vielfältiges Angebot an weiteren Sehenswürdigkeiten und Orten zum Verweilen. Der angrenzende Tiergarten lädt zu entspannten Spaziergängen oder Fahrradtouren ein – mitten im Grünen und doch mitten in der Stadt. Nur einen Katzensprung entfernt findest du:
Diese sind allesamt echte Berliner Highlights. So kannst du deinen Besuch an der Siegessäule wunderbar mit einem kleinen Sightseeing-Trip verbinden und das Beste aus deinem Tag in Berlin herausholen.
Warst du schon an der Siegessäule? Was hat dir am besten gefallen? Gibt’s Insider-Tipps, die andere wissen sollten? Teile deine Meinung auf Guidenex! Jede Bewertung hilft anderen Berlin-Besuchern, ihr Abenteuer besser zu planen. Wir freuen uns auf dein Feedback!
Die Besucher sind begeistert von der atemberaubenden Aussicht, die man nach dem Aufstieg auf die Siegessäule genießen kann. Die Aussicht ist ein klarer Höhepunkt des Besuchs.
Die Siegessäule bietet nicht nur eine beeindruckende Aussicht, sondern auch ein kleines Museum, das die Geschichte und den Hintergrund des Bauwerks erklärt.
Der Eintrittspreis von 4,50€ wird als sehr fair empfunden, insbesondere im Vergleich zu den Erlebnissen, die man erhält.
Einige Besucher erwähnen, dass der Aufstieg über die 290 Stufen anspruchsvoll sein kann, da es keinen Aufzug gibt, was für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen problematisch sein könnte.
Die Besucher schätzen, dass die Siegessäule nicht überfüllt ist, was einen angenehmen und entspannten Besuch ermöglicht.
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Phuong Nguyen
in der letzten WocheAn einem sonnigen Tag wie dem, an dem ich dort war, kam die Schönheit des Turms nicht so gut zur Geltung. Sonnenbaden hingegen ist hier sehr angenehm. Man kann den Turm auch besteigen (Tickets sind vor Ort erhältlich), um von dort oben einen besseren Blick auf die Stadt zu genießen. Der Verkehr ist stark und die Anreise dauert, da man den Turm nur mit dem Bus erreichen kann.
Marcus Bonitz
in der letzten WocheMatthias Lehnert
in der letzten WochePhilipp
in der letzten WocheWer ich Tourist, dann müsste ich da unbedingt hin. Als Berliner ist man wahrscheinlich nur zwei mal da. Einmal als Schüler und dann in der Altersteilzeit, um es dann allen nochmal zu zeigen. Ich werde dann wohl dreimal hier sein, das nächste mal kommt dann in 30 Jahren Der Aufstieg lohnt aber sehr.
Apetrei Ana-Maria
in der letzten Woche