Botanische Museum

Freie Universität Berlin

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Königin-Luise-Straße 6-8, 14195 Berlin

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52.45824585, 13.304851576152

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Samstag

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Sonntag

geschlossen

Das Botanische Museum ist voraussichtlich bis Ende 2022 komplett geschlossen, aufgrund umfassender Modernisierungsarbeiten.

Das rasante Tempo der deutschen Hauptstadt und die opulente Fülle an Angeboten aus Kultur, Party und Freizeit wirkt mitunter etwas rastlos und sehr überwältigend. Da ist eine Gelegenheit, dem hektischen und aufregenden Großstadtdschungel für eine kleine Auszeit zu entfliehen, recht willkommen.

Im Botanischen Garten im beschaulichen Südwesten Berlins findet der Besucher diese Möglichkeit und kann für eine kurze Zeit in eine vollkommen andere und gegensätzliche Welt der Pflanzen eintauchen. Hier gedeihen ganzjährig japanische Kirschbäume neben verführerisch riechenden Kräutern und exotischen Gemüsesorten.

Der Garten im Verbund mit dem Museum ist eine der grünsten und zugleich schönsten Sehenswürdigkeiten der Metropole und immer einen Besuch wert!

Standort und Entstehung des Botanischen Museum

Der Botanische Garten und das Botanische Museum gehört mit seiner Fläche und dargebotenen Vielfalt zu den größten und artenreichsten Gärten weltweit. Im Zeitraum zwischen 1897 und 1910 wurde er in Berlin-Lichterfelde in der Nähe des Bezirks Steglitz unter der Anleitung des Architekten Alfred Koerner angelegt. Die besonders weitläufig konzipierte Anlage mit ihren etwa 22.000 ausgestellten Pflanzenarten ist ein beispielhaftes Symbol für die abwechslungsreiche Gartenkunst des endenden 19.Jahrhunderts.

Die eigentliche Historie des Botanischen Gartens im heutigen Zustand reicht jedoch noch einiges weiter zurück. Bereits im 16.Jahrhundert gab es erste Überlegungen, Pflanzen, Hopfen und großflächige Obstgärten anzulegen. Bei der intensiven Suche nach einem dafür geeigneten Areal fanden die Verantwortlichen das jetzt bebaute Gebiet im Südwesten Berlins.

Der Standort des Gartens und des Museums befindet sich in der Nähe der Freien Universität Berlin, zu der das Objekt 1996 als unabhängige Zentraleinrichtung zugeordnet wurde.

Fakten und Zahlen

Der Garten und das Museum gelten als bedeutende botanische Vertreter von Weltrang. Die schon im Jahr 1679 gegründete Einrichtung ist als eine Sammlungs-und Forschungsinstitution mit Bildungsauftrag konzipiert und stellt mittlerweile eine zentrale Einrichtung der Freien Universität Berlin dar.

Mehr als 22.000 Pflanzenarten aus allen Teilen der Welt können in dieser denkmalgeschützten Gartenanlage entdeckt und beobachtet werden. Dieses einmalige Pflanzenparadies lässt eine botanische Weltreise – mitten in Berlin – Realität werden.

Die Stätten sind ein lebendiges Museum, das sich primär mit der Erforschung, Erhaltung und Dokumentation der Pflanzenwelt beschäftigt. Darüber hinaus dient es der Präsentation und Vermittlung dieser Studien und Ergebnisse gegenüber der Öffentlichkeit.

Was gibt es zu sehen?

Das Botanische Museum als ein sogenanntes Schaumuseum schließt direkt an den Garten an und beherbergt sowohl Dauerausstellungen wie auch wechselnde Sonderschauen und Galerieausstellungen. In der Sommerzeit bietet der Botanische Garten eine Vielzahl kultureller Höhepunkte in Form von Konzerten mit Klassik, Swing und Jazz sowie thematischen Ausstellungen und verschiedenen Märkten.

Vegetationstypen werden anhand verkleinerter Modelle in Dioramen nachgebildet und viele Pflanzen sind durchgehend im Museum zu besichtigen, wohingegen die Modelle im Garten nur in den wärmeren Monaten eines Jahres zu begutachten sind.

Das Botanische Museum ist das Einzige seiner Art im mitteleuropäischen Raum und versteht sich selbst als ergänzende Einrichtung zum Botanischen Garten. Hier hat der Besucher unzählige Möglichkeiten, sein Wissen über die vielfältige Pflanzenwelt durch zahlreiche Informationen zu vertiefen. Viele stark vergrößerte Modelle und Ausstellungsstücke von Pflanzen zeigen dem Besucher Feinstrukturen, die sonst mit bloßem Auge an lebenden Objekten in den meisten Fällen nicht erkennbar sind.

Im Botanischen Museum erhält der Besucher einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Stammesgeschichten der Pflanzen, die zahlreichen Vegetationstypen und Lebensräume sowie die gesammelten Erkenntnisse, welchen Einfluss der Standort und die klimatischen Bedingungen auf die endgültige Pflanzengestalt besitzen.

Stark vergrößerte und detaillierte Modelle veranschaulichen die Wuchsformen, Fortpflanzung und Vermehrungen im Pflanzenreich – dabei bewegt sich das Spektrum zwischen einzelliger Grünalge bis hin zum monumentalen Mammutbaum. Zudem werden die wichtigsten Kulturpflanzen näher vorgestellt. Eine besondere Attraktion sind die original pflanzlichen Grabbeigaben aus der Epoche des Alten Ägyptens.

Sehenswürdigkeiten in der Nähe des Botanischen Museum

  • Botanischer Garten
  • Blindenmuseum
  • Alliierte Kommandantur
  • Museum Europäischer Kulturen
  • Brücke Museum

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