Wieder im Homeoffice?

Wieder im Homeoffice?

So kommst du gut strukturiert durch den häuslichen Arbeitstag!

Die Hoffnung war Ende 2020 groß, dass es nach dem ersten längeren Lockdown nach und nach im neuen Jahr wieder aufwärts mit unserer Lebensqualität gehen würde. Doch Covid-19 zeigt sich nach wie vor unberechenbar. Nun sitzen wir wieder im Homeoffice und versuchen, Arbeit und Familienleben vernünftig in Einklang zu bringen. Am besten funktioniert das, wenn wir dem Tag ein wenig Struktur verleihen. So können wir unsere verschiedenen Tagesaufgaben konsequenter erledigen und sind am Abend als Belohnung nicht völlig erschöpft. Hier sind einige Tipps, wie Du mit Struktur für Dein im Homeoffice das Beste aus der aktuellen Situation herausholst!

Das Problem: Die fehlende Struktur unseres Tagesablaufs!

Viele große und kleine Menschen kommen derzeit eher schlecht als recht durch den Tag. Ihnen fehlt die strukturierende Rahmung, die Ihnen durch Ihre Erwerbsarbeit, Studium, oder (Schul-) Ausbildung bis vor der Pandemie gegeben wurde. Vor Covid-19 klingelte morgens der Wecker, man quälte sich aus dem Bett, machte sich schnell für den Tag fertig, frühstückte vielleicht noch etwas und dann ging es ab zum Arbeitsplatz oder in den Schul- oder Ausbildungsbetrieb. Auf den ersten Blick klingt das nach einem graues Einerlei, aber diese festgezurrten Abläufe hatten wir gut verinnerlicht und sie funktionierten. Nun aber müssen wir nicht mehr Punkt 8 am auf der Arbeit oder in der Schule erscheinen. Wir müssen uns ganz alleine zum pünktlichen Aufstehen und dem dynamischen Angehen der Tagesaufgaben motivieren. Selbstverständlich gibt es einige gut organisierte Naturtalente, die problemlos aus den Federn hüpfen und voller Elan an ihr Tagewerk gehen. Doch, seien wir ehrlich, die Mehrzahl von uns benötigt schon einen (institutionalisierten) Schubser in die richtige Richtung. Doch dieser fehlt im Moment. Zeit, dass Du diese Problematik selber in die Hand nimmst!

Mit Plan deine wichtigen Termine meistern!

Auch, wenn es für Dich im ersten Moment stupide klingt, strukturiere deine Arbeitswoche spätestens am vorhergehenden Wochenende einfach durch. Welche Aufgaben warten auf Dich in dieser Woche? Gibt es berufliche oder private Termine, die unbedingt angegangen werden müssen? Notiere dir deine Wochenaufgaben schwarz auf weiß in einem Wochenplaner. Das kann ein digitaler Planer sein, Du kannst Dir aber auch einen aus Papier zulegen. Auf dem Markt gibt es da viele attraktive Lösungen, von schlichten Tischkalendern bis zu dekorativ gestalteten To-Do-Listen. Suche Dir einfach den Planer aus, der zu Dir am besten passt. Wenn du diesen auf dem PC eingerichtet hast oder real in der Hand hältst, hast du schon einen wichtigen Schritt in Richtung Wochenstruktur gemacht. Nun aber auch direkt deine Termine eintragen und, ganz wichtig, auch aufeinander abstimmen. Auch ein wenig Pausenzeit für Dich zum regelmäßigen Durchschnaufen solltest Du dabei unbedingt einplanen!

Störungsfreie Arbeitszeit durch Delegation von häuslichen Tätigkeiten

Wenn Du Deine anstehenden Aufgaben zu Papier gebracht bzw. abgespeichert hast, musst Du auch unbedingt ausreichend Zeit und Ruhe für die verschiedenen anstehenden Tasks einplanen. Manchmal ist es nämlich wie verhext. Zwar hast Du alles gut durchgeplant und Du denkst, die anstehenden Anforderungen kannst Du zeitlich problemlos abarbeiten. Doch dann ruft die Mutter für einen kurzen Schnack an, quengelnde Kinder stürmen mit ihren Hausaufgaben immer wieder Dein Arbeitszimmer und der Postmann klingelt heute auch gleich dreimal hintereinander. Ehe Du Dich versiehst, ist der Tag herum, die Arbeit türmt sich aber immer noch auf Deinem Schreibtisch und Du bist mit den Nerven am Ende. Aus diesem Grund ist es wichtig, störungsfreie Arbeitszeit einzuplanen. Überlege einmal, ob Du nicht verschiedene Aufgaben im Haushalt an andere Familienmitglieder delegieren könntest. Arzttermine mit den Kindern kann auch das andere Elternteil sicher mal übernehmen und dem Postboten kann ein älteres Kind auch die Tür aufmachen. Setze Dich mit Deiner Familie zusammen und stimmt Euch gemeinsam auf die zu erledigenden Aufgaben ab. Tipp: Stelle Deinen Kindern am Ende der Woche eine kleine Belohnung in Aussicht, gemeinsames Pizzaessen oder einen heimischen Familien-Kinoabend. Sicherlich sind sie dann eher bereit, mit dem Hund Gassi zu gehen oder die Spülmaschine einräumen.

So kannst Du auch den Kinderalltag strukturieren

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Ein großes “Problem” beim Arbeiten im Homeoffice stellen natürlich die aktuell permanent anwesenden Kinder dar. Schulkinder haben zwar auch ihre Schulaufgaben zu erledigen, aber das Aufgabenpensum ist selbstredend nicht mit dem Umfang von regulärem Schulunterricht zu vergleichen. Kleine Kinder möchten am liebsten rund um die Uhr mit Mama und Papa spielen. Ist ja auch nachvollziehbar, interessiert den Chef aber letztendlich überhaupt nicht, wenn wir dadurch unsere Arbeit nicht pünktlich erledigen. Hier hilft nur eins, Du musst auch Deinen Kindern ein wenig den Tag strukturieren. Lege mit deinen Schulkindern verbindliche Zeiten fest, in denen du im Homeoffice nicht gestört werden darfst. Der Nachwuchs kann in dieser Zeit zum Beispiel seine eigenen Schulaufgaben erledigen und danach dann spielen oder Hörbücher hören. Auch eine Sendung des hervorragenden Bildungsfernsehens der öffentlich-rechtlichen Sender kannst du für große wie kleinere Kinder täglich einplanen. Eine attraktiv gestaltete Lern-App oder ein (beispielsweise von Spieleratgeber-NRW) geprüftes Online-Game für Kinder ist ebenfalls für eine kurze Zeit als “digitaler Babysitter” tragbar. Achte dabei aber unbedingt auf eine dem Alter des Kindes entsprechende Zeitlänge, ein stundenlanges “Parken” von vor allem jungen Kindern vor digitalen Medien ist auch in der Pandemie nicht empfehlenswert!