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8. Gartenfestival Park & Schloss Branitz

Florale Raritäten und flammende Rosen, Heilpflanzen und Fruchtgehölze, Konzerte und Kulinarisches, Führungen und vieles mehr: Das Programm für das 8. Gartenfestival Park & Schloss Branitz am 26./27. Mai könnte üppiger kaum sein. An beiden Tagen erwartet die Besucher auf der einzigartigen Anlage im brandenburgischen Cottbus ein bunter Strauß an Veranstaltungen und (Verkaufs-) Ausstellungen. Eines der Highlights ist der reichlich bestückte Pflanzenmarkt.

In Fürst Pücklers prächtiger Parklandschaft

“Pückler im Garten der Wunder”, so lautet das Motto der 8. Auflage des Gartenfestivals. Es ermöglicht den Gästen einen intensiven Einblick in das meisterhafte Alterswerk des “grünen” Fürsten: Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785 – 1781) hat eine Garten- und Parklandschaft geschaffen, die ihresgleichen sucht. Der exzentrische Adlige mit Hang zum extravaganten Dasein hat aus Branitz, dem Erbe der gräflichen Großeltern Pückler, ab 1845 einen Solitär der europäischen Gartenkunst geschaffen. Zum Gesamtkomplex zählen das Schloss und der in Zonen unterteilte innere Park sowie ein weitläufiger Außenpark mit Wiesen, Wald und Ackerflächen: Pflanzen, Blumen und Bäume, so weit das Auge reicht.

Orientreisen haben ihre Spuren hinterlassen

In die Gestaltung von Schloss und Park Branitz ließ der umtriebige Fürst auch einfließen, was er auf ausgedehnten Reisen, nicht nur nach England, gesehen und bestaunt hatte. Besonders die jahrelange Bereisung des Orients hat nachhaltige Spuren hinterlassen, nicht zuletzt durch die beiden ungewöhnlichen Erdpyramiden. In einer sind Pückler-Muskau und seine – geschiedene – Ehefrau Lucie auch ganz nach Wunsch beigesetzt worden. Den prächtigen Pyramiden kommt nahe, wer in der Pücklergondel eine Rundfahrt durch den prachtvollen Park Branitz unternimmt. Dafür besteht auch während des zweitägigen Gartenfestivals Gelegenheit. Eine andere Möglichkeit der stilvollen Fortbewegung sind Kutschfahrten.

Blumen, Pflanzen und Zubehör in Hülle und Fülle

Auf dem historischen Terrain rund um Schloss Branitz wird präsentiert und offeriert, was die alte und neue Welt der Pflanzen alles hergibt. Zahlreiche Züchter und Fachhändler halten auf dem Pflanzenmarkt eine Vielzahl an Zier- und Nutzpflanzen bereit, dazu Blumen in Hülle und Fülle. Gartenfreunden wird das Herz übergehen beim Anblick der Schätze aus Freiluftanbau und Gewächshäusern. Zum Angebot auf dem Pflanzenmarkt gehören unter anderem Rosen in diversen Variationen, ausgefallene Stauden, Kräuter- und Gemüsepflanzen aus der Region sowie exotische Gewächse. Hinzu kommt in nicht minder großer Auswahl Schönes und Nützliches für Garten, Balkon und Terrasse, etwa Pflanzgefäße, Gartengeräte und allerlei Dekorationsartikel. Damit kommen Blumen und Pflanzen in heimischer Umgebung noch besser zur Geltung.

Umfangreiches Rahmenprogramm und Gastronomie

Die Veranstaltungsagentur hat für das große Gartenfestival Park & Schloss Branitz inklusive Pflanzenmarkt auch ein umfangreiches Rahmenprogramm organisiert. Dabei kommen garantiert auch diejenigen auf ihre Kosten, die vielleicht nicht unbedingt mit dem berühmten “grünen Daumen” ausgestattet sind. Nach einem geruhsamen Bummel schmecken die vielfältigen Speisen, die zum Beispiel in der Gartenküche und im Kaffeegarten angeboten werden. Auch an belebenden Heißgetränken und erfrischenden Flüssigkeiten wird kein Mangel herrschen. Beim Thema Essen und Trinken soll übrigens der Ananas ein besonderer Stellenwert zukommen. Für die passende musikalische Untermalung wird beim Gartenfestival selbstverständlich ebenfalls gesorgt sein.

An beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet

Hereinspaziert zum Gartenfestival wird es an beiden Tagen jeweils von 10 bis 18 Uhr heißen. Wer sich ein umfassendes Bild von Pücklers Park Branitz und dem ebenso eindrucksvollen Schloss Branitz machen möchte, kann auch die Chance nutzen, an Führungen und Vorträgen teilzunehmen. Dabei ist viel Interessantes und bestimmt auch Kurioses über den leidenschaftlichen (Reise-) Schriftsteller und Gartengestalter zu erfahren. Der Mann, der auch den (fremdländischen) Frauen sehr zugeneigt war und Tafelfreuden ebenfalls liebte, hat einen kompakten Schatz hinterlassen, der heute noch die Menschen fasziniert. Auf der rund 600 Hektar großen Anlage stoßen die Besucher auf Schritt auf Tritt auf das sehenswerte Erbe des Fürsten.

Die Bildquellen für diesem Eintrag finden Sie hier.

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