Berlin ist groß, bunt und nie langweilig!

Berlin ist groß, bunt und nie langweilig!

Spannend, abwechslungsreich, multikulturell – aber niemals langweilig. Das ist Berlin. Die deutsche Hauptstadt gehört zu den beliebtesten europäischen Reisezielen, wenn es um Städtereisen geht. Die Stadt schläft niemals. Von klassischem Sightseeing mit Brandenburger Tor, dem Bundestag, den Berliner Unterwelten, dem Tierpark Berlin, dem Alexanderplatz und dem Berliner Dom bis hin zu Abenteuern in den Berliner Unterwelten bietet die Stadt viele Unternehmungen. Wer darüber hinaus ein anderes Berlin kennenlernen will, kann Veranstaltungen in den Bereichen Mode, Kunst, Film, Theater und Musik besuchen, die kulinarische Vielfalt der Großstadt erkunden oder wahre Geheimtipps kennenlernen.

Berlins Sehenswürdigkeiten

Wer die schillernde Hauptstadt zum ersten Mal besucht, möchte unbedingt die bekannten Sehenswürdigkeiten sehen. Dazu zählt die berühmte Berliner Siegessäule, die von Architekt Heinrich Strack entworfen wurde und in Berlin Mitte im großen Tiergarten liegt. Sie erinnert an die deutschen Einigungskriege auf dem Platz der Republik. Das Monument ist stolze 67 Meter hoch und kann über eine Wendeltreppe mit 285 Stufen besichtigt werden.

Das Brandenburger Tor

Nicht weit entfernt ist das berühmte Brandenburger Tor, das Wahrzeichen Berlins und der Bundesrepublik. Durch das Tor sind bereits Politiker, Filmstars und Royals aus der ganzen Welt marschiert. Zumindest nach der Wiedervereinigung. Entstanden ist der außergewöhnliche Triumphbogen von 1789 bis 1793 während der Französischen Revolution. Es wurde von König Friedrich Wilhelm II in Auftrag gegeben. Jede Guide-Tour, jeder Sightseeingtour-Bus und jede Stadtführung führen am Brandenburger Tor vorbei.

Holocaust-Mahnmal die Gedenkestätte

Ganz in der Nähe befindet sich das Holocaust-Mahnmal, das an die Gräueltaten der Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg erinnert. Wer einen schönen Blick auf Berlin bekommen möchte, sollte den Berliner Fernsehturm besuchen. Auf 203 Metern Höhe gibt es eine Aussichtsplattform, die Berlin in der Vogelperspektive sichtbar macht.

Der Checkpoint Charlie und das Mauermuseum

Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten gehört der Checkpoint Charlie, der berühmteste Grenzübergang in Berlin. Der Checkpoint Charlie hängt eng mit dem Bau der Berliner Mauer im August 1961 zusammen und verband einst den Bezirk Berlin Mitte (im Osten von Berlin) mit Kreuzberg (West Berlin). Die Alliierten setzen zu Zeiten der DDR den Namen „Checkpoint“ durch. Heute ist der Checkpoint Charlie eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Kombination mit dem Mauermuseum.

Im Mauermuseum ist die Geschichte der Berliner Mauer nachgestellt sowie die damit verbundenen Fluchtversuche von DDR-Bürgern in den Westen. Der Checkpoint in West Berlin war Schauplatz vieler Gräueltaten, so wurden dort unter anderem Peter Fechter und Burkhard Niering erschossen. Der Kontrollpunkt wurde bereits am 22. Juni 1990 abgebaut. Im August 2000 – also zehn Jahre später, wurde eine originalgetreue Nachbildung der Grenzstelle errichtet, weil viele Touristen sich für die Ereignisse am Grenzübergang interessierten. Der frühere Grenzübergang ist bis heute einer der beliebtesten Fotomotive in Berlin.

Das Mauermuseum gibt es bereits seit 1963. Rainer Hildebrandt hatte schon damals die vielen Fluchtversuche in den Westen dokumentiert. Wer mehr zur Mauer in Berlin erfahren will, sollte die Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauerstraße besuchen. In der Bernauerstraße stehen viele Teile der Mauer, die im Original erhalten geblieben sind.

Übrigens werden in Berlin nahezu alle Führungen und Touren auch in englischer Sprache angeboten. Berlin ist eine Weltstadt. Wer Englisch spricht, kann sich in allen zwölf Bezirken problemlos unterhalten. Neben Deutsch wird in Berlin immer wieder Englisch gesprochen, schließlich ist Berlin inzwischen die Heimat von Menschen aus allen Ländern der Welt. Wer sein Englisch verbessern möchte, kann ganz einfach einen Englischkurs online buchen. In Berlin gibt es viele Gelegenheiten, die neuen Sprachkenntnisse auszuprobieren.

Tierpark Berlin

Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten zählt auch der Tierpark Berlin, der 1955 im Ortsteil Friedrichsfelde eröffnet wurde und zu den größten Tierparks in Europa zählt. Für Geschichtsfans ist der Berliner Reichstag eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt, wenn nicht gar von Deutschland. Auf dem Balkon des Westportals wurde 1918 die Republik ausgerufen. Weitere Meilensteine in der Geschichte waren der Reichstagsbrand am 27. Februar 1933 sowie die erste Sitzung des Deutschen Bundestags im wiedervereinigten Deutschland am 4. Oktober 1990. Von der Kuppel genießen Besucher heute einen schönen Blick auf weitere Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt, beispielsweise das Brandenburger Tor.

Berlin von einer anderen Seite erleben: Geheimtipps

Neben den berühmten Sehenswürdigkeiten hat die Hauptstadt auch viele Geheimtipps zu bieten, die vielleicht nicht jeder Tourist kennt. In Berlin Mitte gibt es ein Museum, das sich Baywatch-Legende David Hasselhoff widmet. Der Schauspiele und Sänger wurde mit der Hymne „I’ll be looking for freedom“ mit seinem Silvester-Auftritt 1989 an der Berliner Bauer weltberühmt. Er ist bis heute eng mit der Hauptstadt verbunden, weswegen er persönliche Exponate aus den Filmen Knight Rider und der Serie Baywatch an das Museum übergeben hat.

Mengenlehruhr

Zu den außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten in Berlin zählt die Mengenlehruhr aus dem Jahr 1975. Sie wird auch „Berlin-Uhr“ genannt und zeigt die Zeit durch viele bunte Felder und Leuchten an. Sie steht heute im Europa-Center.

Computerspielemuseum

Keine Tour führt zum Computerspielemuseum. Es ist das erste seiner Art und eröffnete 1997 in der Nähe des berühmten Alexanderplatzes seine Türen. Gamer-Fans können hier alte und neue Computerspiele und ihre Entstehungsgeschichte entdecken. Darunter auch echte Klassiker wie Pac Man und Tetris.

Magicum

Etwas abgefahren ist das Magicum, das erste interaktive Museum in Berlin. Es ist labyrinthartig angeordnet und lässt die Besucher in die Welt von Magie und Illusion eintauchen. Für nicht deutschsprachige werden hier Touren auf Englisch angeboten, samstags und sonntags bieten Künstler hier magische Zaubershows, die nicht nur für Kinder ein Erlebnis sind.

Arminus Markthalle

Kulinarische Spezialitäten auf aller Welt gibt es in der Arminus Markthalle. Die Architektur erinnert an eine Basilika, das Innere an einen klassischen Markt. Die Markthalle zählt nicht unbedingt zu den Sehenswürdigkeiten, ist aber bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Hier gibt es ein breites Angebot an frischem Obst und Gemüse, Backwaren, Fleischwaren und Gerichte aus aller Welt. Neben regionalen Berliner Speisen besteht hier die Möglichkeit, kulinarische Feinkost aus aller Welt zu probieren und Köche aus aller Welt kennenzulernen. Auf Englisch lässt sich herrlich über Zutaten und Rezepte fachsimpeln, denn die Anbieter kommen aus der ganzen Welt. Vorbereiten kann man sich auf diese Gespräche mit einem Englischkurs online. Die Kurse gibt es sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene oder Wiedereinsteiger.

Spreepark

Während der Berlin Tierpark weltberühmt ist, kennen den Spreepark nicht so viele Menschen. Er war einst der einzige Freizeitpark der DDR und wurde 2002 geschlossen, nachdem die Besucherzahlen eingebrochen waren. Der verlassene Freizeitpark ist heute ein beliebtes Ausflugsziel, auch weil er viele tolle Fotomotive bietet, denn die Fahrgeschäfte und Bauwerke sind immer noch zu sehen.

Panoptikum

Äußerst kurios und spannend ist es im Panoptikum in Berlin Mitte. In diesem Museum wurden kuriose Gegenstände aus Industrie, Bau, Film, Sport und Medizin gesammelt. Seit 2010 werden die bizarren Exponate im Museum ausgestellt. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Beelitz-Heilstätten

Wer es gruselig mag, sollte die Beelitz-Heilstätten bei Potsdam besuchen. Die verlassene Heilanstalt zählt zu den Lost Places und ist wahrlich gruselig. Daneben befindet sich seit 2015 ein weitläufiger Baumkronenpfad, der sich über das Gelände der Beelitz-Heilstätten schlängelt. So lässt sich die Klinik noch einmal von einer ganz besonderen Perspektive aus erleben.

Berlin an einem Tag erleben

Wer nur kurz in der Hauptstadt ist, kann verschiedene Touren und Spaziergänge buchen und die Stadt trotzdem kennenlernen. Es gibt kurze Touren, die die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abdecken, also vom Brandenburger Tor über die Berliner Siegessäule bis hin zum Berliner Dom.

Wer mehr wissen möchte, kann zum Beispiel eine Tour durch den Berliner Kiez buchen und Kreuzberg von einer anderen Seite kennenlernen. Auch ein Spaziergang durch die Problembezirke Neukölln oder Moabit können spannend sein, offenbaren sich doch auch Armut und Verfall. Die Touren werden in der Regel auch auf Englisch angeboten, denn neben Deutsch spricht man in der Hauptstadt viel Englisch. Das liegt an den vielen Touristen aus aller Welt, aber auch an den vielen Einwohnern. Berlin ist eine multikulturelle und weltoffene Stadt. Mit Englisch kann man sich nicht nur mit Guides unterhalten, sondern in sämtlichen Restaurants, Bar und sogar mit dem Händler an der Ecke.

Wer über den berühmten Kurfürstendamm schlendern will, kann dazu eine extra Tour buchen oder einfach einen Bus zum Sightseeing besteigen, der an allen bekannten Sehenswürdigkeiten hält. Dazu zählen der Berliner Dom, die Berliner Unterwelten mit ihren Bunkern, das Nationalmuseum, der Berliner Fernsehturm, der Tierpark Berlin, die Museumsinsel, die Berliner Siegessäule, aber auch die East Side Gallerie, die Haekischen Höfe und das Stadtschloss.